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Warum man seinen Router auch mal ausschalten kann

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In vielen Haushalten dürfte das technische Equipment am Internetanschluss rund um die Uhr durchlaufen.

Es ist ja auch praktisch, wenn man Internet braucht ist es sofort da und das Smartphone ist über WLAN auch ständig online.

Je nach Ausstattung sind am Internetanschluss mindestens ein Router mit integriertem DSL-Modem oder sogar zwei Geräte in Betrieb.

Warum sollte man das ausschalten?

Stromverbrauch

Ein Router oder DSL-Modem verbraucht je nach Modell mindestens 5 Watt, das sind 0,005 kW.

Der Höchstverbrauch ist uninteressant, da in der folgenden Berechnung nur die Zeiten betrachtet werden, in denen der Internetanschluss nicht gebraucht wird.

Nehmen wir an, der Internetanschluss wird im Durchschnitt ca. 12 Stunden am Tag nicht gebraucht. Das sind 0,06 kWh am Tag. Im Jahr kommen da aufgerundet ca. 22 kWh zusammen.

Bei einem Preis von 25 Cent/ kWh entspricht das 5,50 € im Jahr für … nichts.

Ok, dieser Betrag ist vermutlich für viele nicht erwähnenswert.

Aber jetzt rechnen wir das mal auf eine Millionen Haushalte hoch und es sind bestimmt mehr.

Das sind dann 22 Millionen kWh im Jahr nur für vor sich hin dümpelnde Router.

Wie viele kWh Strom verbraucht Ihr Haushalt im Jahr und wie viele Jahre könnten Sie Ihren Haushalt mit dieser Menge Strom versorgen?

Vor dem Hintergrund von Energiewende und Klimaerwärmung kann eigentlich jeder seinen kleinen Beitrag dazu leisten und nicht benötigte Geräte über Nacht und/ oder am Tag, wenn nicht zuhause, ausschalten.

Einen Router und ein DSL-Modem kann man gefahrlos ausschalten, sie gehen dadurch nicht kaputt. Im Gegenteil, die Lebensdauer der Geräte kann sich dadurch sogar verlängern.

Sicherheit

Wer einen WLAN-Router hat, wird sein WLAN vermutlich mit einem Kennwort geschützt haben.

Ist Ihr WLAN rund um die Uhr im Betrieb, hat jemand, der gern kostenlos über Ihren Anschluss surfen möchte auch rund um die Uhr Zeit, Ihr WLAN-Kennwort zu erraten.

Und wenn er es hat, werden Sie es wahrscheinlich nicht einmal bemerken.

Wenn ein WLAN nicht durchgehend in Betrieb ist, wird es vermutlich uninteressant für jemanden, der einen kostenlosen Internetanschluss sucht.

 

Das waren zwei gute Gründe, warum man seinen Router auch mal ausschalten kann.

Zu unbequem?

Verständlich, wenn man keine Lust hat, die Geräte bei Bedarf einzeln in die Steckdose zu stecken.

Dafür eignen sich Steckdosenleisten mit Schalter oder Zeitschaltuhren hervorragend. Die Kosten dafür haben Sie in einem Jahr wieder raus.

[Update Juli 2016

Dieser Artikel ist veraltet. Die Festnetztelefonie wird in ganz Deutschland von ISDN auf VOIP (Voice over IP, Telefonie über Internet) umgestellt.

Wer bereits einen sogenannten All-IP-Anschluss hat und damit auch über die Internetverbindung telefoniert, sollte seinen Router nicht ausschalten.]

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